Das Parkschloss liegt im Süden von Leipzig, umgeben von herrlichem Waldgrün und mit direktem Ausblick auf den davor liegenden Park.

 

Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb der Leipziger Konsul und Zeitungsverleger Paul Herfurth das ehemaliger Gut Raschwitz, um darauf seinen Landsitz zu errichten. Als Vorbild für die Parkgestaltung im englischen Stil diente ihm das klassisch-antike Landschaftsideal.

 

Die Bezeichnung Agra-Park geht auf die Nutzung von Park und benachbartem Veranstaltungsgelände für Gartenbauausstellungen und landwirtschaftliche Messen im Zeitraum von 1948-2003 zurück.

 

Der Agra-Park, ehemaliger Herfurthscher Park, ist das gelungenes Beispiel landschaftlicher Umgestaltung Leipziger Auen in eine große Parkanlage.

 

Zum ca. 190 ha großen Park gehören die Ausstellungsflächen südlich der kleinen Pleiße (Messe-Gelände), der Goethe-Park im nordöstlichen Parkteil und der ehemalige Herfurthsche Park.

 

Die Stadtgrenze zwischen Markkleeberg und Leipzig verläuft quer durch das Parkgelände, dem alten Pleißelauf folgend, ist jedoch für die Besucher nicht spürbar.

 

 

Die Wege im Leipziger Teil führen bis zur alten Dölitzer Wassermühle und zum Torhaus Dölitz, denn die Erweiterung der Parkanlage auf das Stadtgebiet Leipzig schuf eine Verbindung bis hin zum ehemaligen Dölitzer Schlossgarten.

 

Im Jahr 1956, der heutige Agra-Park war bereits eines der beliebtesten Naherholungsgebiete und Ausflugsziel, wurde die Parkgaststätte (Architekt Heinz Sommer) errichtet.

 

Mit Beginn des Jahres 2006 wurde die Parkgaststätte im Parkschlösschen aus dem "Dornröschenschlaf" geweckt. Liebevoll restauriert strahlt Sie heute wieder im alten Glanz und hat vom Charme vergangener Tage nichts verloren.

 

Auf 2 Etagen stehen den Gästen nun wieder 4 Festsäle für die verschiedensten Anlässe zur Verfügung. Eine flexible Gastronomie bietet den kompletten Service an und jede Feier wird zu einem gelungenen Event.

 

Die große Terrasse, mit Blick zu den Wiesen des direkt angrenzenden AGRA-Park, lädt zum Verweilen ein.

 

Durch die Vielfalt der Anfahrtsmöglichkeiten (öffentliche Verkehrsmittel, A38, B2 und ein ausgedehntes Netz an Radwegen) ist der Park wieder ein gut zu erreichendes Ziel für jedermann.